Fantasy Filmfest 2013 Part VIII – Letzter Tag und Recap

28.8. 17 Uhr. Am Vortag beim Abgleichen der letzten Filme dann die Frage: “Hattest Du den Film ausgesucht? Das ist ein Rob Zombie Film.”. “Hmm, kann mich nicht dran erinnern.” Leichtes Unbehagen, da sich niemand mehr so richtig erinnern konnte, warum wir uns auf diesen Film eingelassen hatten. Und niemand die Verantwortung tragen wollte und auf die Ahnung im Raum stand, dass es ganz furchtbar werden könnte. Es wurde dann sogar noch viel schlimmer als erwartet. Mein Voting für “schlechtester Film des FFF” stand ziemlich bald fest. Kurz gesagt ist “Lords of Salem” eine sinnlose Anhäufung von Videoclip-artigen Bildern unterlegt mit Schlaf-induzierender Musik, die aus 3 Tönen besteht. Dass die Liga der Kleinwüchsigen in der Filmindustrie gegen dieses Schundwerk wegen der Tentakel-Porno-artigen Szenen nicht protestiert hat, ist ein Jammer. Wer wirklichen Horror im Kino erleben will, dem sei dieser Film empfohlen.

Recap Fantasy Filmfest 2013: Ansonsten waren Eröffnungsfilm (The Congress) und Centerpiece (Sweetwater aka Sweet Violence) enttäuschend, der Schlußfilm (You´re next) interessierte mich nicht.

Beste Filme von den 16 gesehenen waren für mich Upstream Color, The Battery, A Field in England.
Ganz schön gut waren Siberian Education, Wrong, Byzantium, V/H/S/2, Fresh Meat.
Eher mittelmässig Cottage Country und Sweetwater, The Congress, Banshee Chapter, Aftershock, Frankensteins Army

Bis dahin sind das Filme die ich mir durchaus nochmal ansehen würde. Alles, was danach kommt, nur noch gegen Schmerzensgeld.
Schlecht: The Dyatlov Pass Incident
Unansehbar: Lords of Salem

In Schulnoten:
3/16 = 1
5/16 = 2
6/16 = 3
0/16 = 4
1/16 = 5
1/16 = 6

Passable Quote, und alles in allem doch ein gutes Festival, auch wenn dieses Mal Kracher wie Sightseers und Beasts of the Southern Wild fehlten.

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