Serienkurzkritik: Game of Thrones

Ey, voll die Idee: die Kelly Family zu Gast im Auenland. Die Trullas sehen bei diesem burlesquen Mittelalterklamauk aus wie Germany´s next Topmodell und sind dreimal so strunz. Dazu eine Prise keimfreie Erotik; die schäbischsten Studiokulissen seit Lawrence von Arabien und eine Handlung, die man gut und gern als totale Kriegeserklärung an jegliche Form von Intellekt auffassen darf. Edward Said hätte auch seinen Spaß an den lüsternden Orientalenhengsten, die frisch aus dem McFit-Monatsmagazin entsprungen zu sein schein. Wenn schon Sarah Connor als schnippische Königin mitmischt, wünscht man sich den T-1001, der diesem unheiligen Spuk ein Ende setzt. Kablamm! Das ganze Elend wird dazu noch wie ein gammeliger Pizzateig auf Serienlänge ausgewalzt. Gebt mir Wasser, das Season Finale ist noch unendliche 9 Folgen weit entfernt. Wer Herr der Ringe gehasst hat, wird Game of Thrones verabscheuen, aber hallo. Alles in allem: die 10 Folgen der ersten Staffel guckt man am besten in einem Zug runter, das Suchtpotential ist so hoch wie abends mal noch eine Tüte Tortillas aufzumachen.

One thought on “Serienkurzkritik: Game of Thrones

  1. Haaahaaa – und ich dachte schon, mit mir stimmt was nicht. Selten so einen Rotz gesehen. Erklärung eines Kollegen kürzlich; “Du musst bedenken, dass das vor allem die WoW-Zocker gucken”…

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