Keine Politik auf diesem Dancefloor – die K9 und das Appeasement

Eigentlich hätte im Berliner Veranstaltungsort K9 eine Party stattfinden sollen, deren Erlöse an das Bündnis gegen Appeasement gespendet werden sollten. Doch dann überlegten sich die Hausbewohnerinnen und Hausbewohner es anders, zitierten die Veranstalter der Party vor das Plenum und übten auf peinlichste Weise politische Zensur aus. Die Veranstalter sagten daraufhin die Party ab und veröffentlichten einen Text, in welchem der Vorfall geschildert wurde. Der Texte “Don`t need your dancefloor to keep on ravin`- Warum wir in der K9 keine Partys feiern” ist u.a. bei Scheckkartenpunk dokumentiert. Skandalös ist der Vorfall vor allem, weil die K9 sich ansonsten auch nicht in die Inhalte der Veranstaltungen einmischt. Als besonders frech kann die Idee der K9 bezeichnet werden, die Veranstalter hätten das Geld doch statt an das Bündnis gegen Appeasement an den Ermittlungausschuß spenden sollen, dieser sei schließlich antimilitaristisch.
Wird eine Israelsolidarität eingefordert, die über bloße Lippenbekenntnisse hinausgeht, dann ist es mit der Unterstützung schnell vorbei. Denn schrie der linke Mob früher “Sabra und Shatila”, denuziert er heute die Freundinnen und Freunde Israels als “Kriegstreiber”. Die Konsequenz bleibt mörderisch für die Bewohnerinnen und Bewohner Israels. Denn diese dürfen gerne warten, bis ihnen mit irakischem Giftgas oder der iranischen Atombombe der Garaus gemacht wird. Aber der Hinweis darauf ist schließlich “Kriegstreiberei” und davon wollen deutsche Linke bekanntlich nichts wissen. Und genau dieser widerwärtigen Logik folgt die K9 mit ihrer Argumentation – und das ist alles andere als akzeptabel.

Deswegen sei an dieser Stelle ausdrücklich auf die Veranstaltung gegen Appeasement hingewiesen, die unter dem Motto “Es geht um Israel.” stattfindet. Die Konferenz findet heute am 25.1. ab 19 Uhr und morgen am 26.1. ab 9.30 Uhr in der Humboldt-Universität in Berlin statt. Das Programm kann auf againstappeasement.net/ eingesehen werden.

Nachbemerkung: Das Cafe Größenwahn veröffentlichte eine Erklärung zu der Geschichte. Für mich ist die Geschichte damit abgeschloßen.

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