“Some people in Poland are so drastically poor that they eat dogs to survive”

So lautete die Überschrift
eines Artikels
des Nachrichtenportals Indymedia.uk und wartete mit dem angeblichen Fall eines polnischen, verarmten Bürgers auf, der aufgrund seiner ökonomischen Situation dazu genötigt sein soll, Hunde zu verspeisen. Exzellent, dass handelsüblicher Rassismus auf Indymedia.uk verbreitet wird. Ansonsten liest man doch dort immer nur, dass der Jude mal wieder die Welt krakenhaft terrorisieren würde. Etwa Zionist Groups Killed News Stories About Mossad & 911.
Ansonsten berichtete der weiße Mitteleuropäer zumeist nur von den Barbaren in Asien, die dort Hunde fressen täten. Schlimm! Doch warum nur? Der Linke weiß es: Armut! Das ist sein Schlüssel zum Verständnis der Welt – Armut ist einfach verantwortlich für alle Phänomene, die es gibt. Die Schöpfungsgeschichte sollte neu aufgerollt werden, denn am Anfang stand die Armut. Und aus einer schauderhaften Yellow Press-Geschichte über einen Hundefresser in Polen wird dann das Gesetz abgeleitet, dass der arme Pole als solcher schon Hunde essen müßte. Hoffentlich sind die britischen Löhne und Hunde noch sicher.
Ob die Menschen in Ostdeutschland wohl so arm sind, dass sie Kinder in Blumentöpfe… naja, wer weiß das schon. Jedenfalls: ob sich selbst totsaufen, vermeintliche Ausländer totschlagen oder sonstiges – Schuld ist immer Armut, in Deutschland mit der Formel “HartzIV” verbunden und personifiziert in Form von Peter Hartz. Man sollte eine Pseudoreligion schaffen um diesen Bringer von Pestilenz und Elend in Managergestalt analog zur Church of the subgenius. Ich wäre sofort dabei.

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