Breakers Madness 12.1. Zentrale Randlage

Breakers Madness!!!!

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Herzlichen Glückwunsch Nicolas,
ich weiß nicht wie du das Kunststück hinbekommen hast, aber du hast es als erster lebender Mensch geschafft, die Zentrale Randlage in eine kochende Ravehölle zu verwandeln. Bei unserem Eintreffen war es brutalstmöglich leer und Marius Reisser legte Platten vor nahezu leerer Halle auf. Wir spielten dann als Zweites und hatten nicht das harte Set dabei, sondern Dubstep und Artverwandtes. Yes, the name is really written with a “s” now – it´s no mistake. Der Bass der Tunes kam erstaunlich dick und hat die Ideen für diverse Dubstep-Releases beflügelt. Der Raum füllte sich während unserem Set und während wir von der Menge nur in Frontalsituation angestarrt wurden, wurde bei Christoph Fringeli getanzt und es wurde noch voller. Die neue Kovert-Platte auf Sonic Belligeranza ist ziemlich gut, ebenso etliches von dem Hard-Drum´n Bass-Scheiss auf Freak und Co. Ich hätte mich mal besser hingesetzt, denn die Atmosphäre im Laden wurde heiss und stickig. Danach dann Übergang mit einem riesigen Technikpark auf der Bühne und einem guten Set, unter anderem von der Low Res Platte. Für mich wurde es zu heiss und stickig. Außerdem war es so voll gegen 3 Uhr, dass niemand mehr reingelassen wurde. Erstmal zum Club Mate und Wodka trinken ab ins Morgenrot, weswegen wir das Set von Enduser verpassten. Dafür wurde ich nostalgisch – es war exakt dasselbe ekelhafte Wetter, als ich nach Berlin zog. Zurück dann zu Bong-Ra, der schon mit freiem Oberkörper und Leuten als Dancern auf der Bühne stand. In Gedanken notieren: gewisse Springbewegungen, die man sonst nie ausführt, sorgen für unverzüglichen Muskelkater. Ganz fies. Ich war mir nicht sicher, ob ich überhaupt noch gehen könnte hinterher. Bong-Ra spielte dann Songs aus allen Perioden seines Schaffens und hörte nicht mehr auf. Insbesondere die Black Sabbath-Versionen (die “War Pigz”-Version von Jahba gekreuzt mit einem verdubbtem “Black Sabbath”) und die Prodigy Mash-Ups rockten gewaltig. Alle Hände in die Luft. Die lustigen Streiche mit dem einzigen Typen mit Israel-Shirt an dem Abend wurden dann wegen Betrunkenheit nicht mehr ausgeführt (wir führten nichts Böses im Schilde, nur keine Angst). Als ich bei Unterhaltungen nur noch rumstand und kaum noch etwas sagte, war es Zeit um nach Hause zu wanken; das Set von Cora S verpasste ich. Um 6 Uhr morgens noch nicht mal mehr den Fernseher angeschalten, um mir die Grausamkeit des Kinder- und Frühstücksfernsehens zu ersparen.
Jedenfalls eine dicke Sause von Ad Noiseam, danke, danke!

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