Dubstep Vinyl Dezember

Diesen Monat aus dem Hardwax mitgenommen: Die meisten Platten von Hyperdub habe ich verstreichen lassen, aber Hyperdub005 Kode9 + Spaceape – “curious” rockt. Offbeatirgendwaselement, nice´n easy bassline und leicht melancholische Melodie. Rückseite “partial” deutlich düsterer und abwechslungsreicher. Der Sprechgesang von Spaceape der gewohntw – was soll ich dazu erzählen. Normalerweise sagen mir monotone MCs nicht zu, Spaceape dagegen schafft es mich bei Laune zu halten. Weiter gehts. DMZ hat endlich Represses am Start! DMZ 003 Mala – “da wrath souljahz vip” mit Digital Mystikz typischem technoiden Synth oben auf, verhäckselte Drumfillins…. und ein stakkato-artiges “Soldier” Sample permanent im Hintergrund. Pure Darkness. Die Flipside “Loefah – twisup vip” sagt mir weniger zu, der Sound der Bassdrum ist mir zu flach und die Rhythmik zu 2steppig. Ebenso verschmähte ich seine “Vodoo” Platte. Nun ja. DMZ 004 dagegen ist Pflicht. Coki – “officer” mit feinstem Offbeat-Reggae-Stack und synthetischen Bläsern im Hintergrund auf einem bouncenden Gerüst aus Bass und leichten Percussionelementen. Coki – “mood dub” ist minimaler gehalten, aber genauso gut. Eine absteigende Basslinie angereichert mit undefinierbarem Flächensound und gezielt eingesetzten Synthsounds. Endlich diese Platte ohne horrende Preise dafür zu zahlen. Medi02/Deep Medi Musik gibt Bigups an Loefah, könnte diese aber auch an Skream verteilen. Hijak – “babylon timewarp” ist ein stark Reggae-lastiger Tune, der doch an einige Module von Skream erinnert. Trotzdem keine schlechte Kopie, der Track besitzt Eigenständigkeit. Auf der Rückseite Hijak – “dally” wird es roots-lastiger, ruhiger und düsterer. Wieder mit Offbeat-Stack und dezentem Bläsereinsatz. Der Bass ist dick und die Bassdrum staubtrocken, sehr schön. Mehr Hijak auf Tectonic009. Hijak – “Nightmarez”. Allerdings ist mir hier die Bassdrum zu aufdringlich. Ich habe ja den Cut der Tectonic 10inches generell im Verdacht, nicht der allerbeste zu sein. Die Rückseite Armour – “Iron Man” dagegen ein Killer. Industrial-angehauchte Bässe mit Flächen, die direkt aus der Apokalypse zu stammen scheinen. Holy Shit. Erinnert an Vex´d mit einem minimalen Tick weniger Verzerrung. Zuletzt noch Bingo 0555 Skream – “The Zinc Remixes”. Ganz recht, DJ Zinc wurde ausgegraben und darf sich an “Midnight Request Line” und “Deep Concentration” vergreifen. Auf 45rpm ist mir die Platte zu obskur, auf 33 Umdrehungen +8 ist sie in bestem Dubstep Tempo und insbesondere Seite A ist richtig gut: Sphärische Flächen aus der Trance-Zone mit einem nach vorne galoppierenden Beat.

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